Docker-Schnellstart
Das BeAdmin-Panel kann Docker auf dem Server installieren — einen Dienst zum Ausführen von Anwendungen in isolierten Containern — und Sie können ihn über das Panel verwalten. Das Modul unterstützt das Herunterladen von Images, das Erstellen von Containern und die Verwaltung ihres Lebenszyklus. Sie müssen sich nicht mit der CLI, den Socket-Berechtigungen oder einer manuellen Installation von Docker auseinandersetzen.
Modul installieren
Öffnen Sie Docker im Seitenmenü des Panels und klicken Sie auf «Installieren». Die Installation dauert einige Minuten — den Fortschritt sehen Sie in den Logs. Nach der Installation erscheinen auf der Modulseite die Tabs «Behälter» und «Images». Schlägt die Installation fehl, starten Sie sie erneut: möglicherweise hat ein anderer Prozess den Paketmanager am Abschluss der Aufgabe gehindert.
Images
Ein Image ist eine Vorlage, aus der Container erstellt werden: es enthält die Anwendung samt der gesamten benötigten Umgebung. Bevor Sie einen Container erstellen, laden Sie mindestens ein Image auf den Server — aus der öffentlichen Registry Docker Hub oder einer anderen Registry, auf die der Server zugreifen kann. Geladene Images werden lokal gespeichert und stehen beim Erstellen eines Containers zur Verfügung.
- Wechseln Sie zum Tab «Images» und klicken Sie auf «Image ziehen».
- Geben Sie im Dialog «Image auf den Server ziehen» im Feld «Name» den Imagenamen im Format
name:tagein, zum Beispielubuntu:latest. - Klicken Sie auf «Pull».
Das Image erscheint im Tab «Images».
Container erstellen
Ein Container ist eine laufende Instanz eines Images: eine isolierte Umgebung, in der die Anwendung mit eigenem Prozess, Dateisystem und eigenen Netzwerkeinstellungen läuft. Aus einem einzigen Image lassen sich beliebig viele Container erstellen — jeder mit eigenem Namen, eigenem Startbefehl und eigener Neustartrichtlinie.
- Klicken Sie im Tab «Behälter» auf «Container erstellen».
- Füllen Sie die Felder aus:
- «Name» — lateinische Buchstaben, Ziffern und die Zeichen
_,.,-. Bleibt das Feld leer, wird der Name automatisch vergeben. Ist der Name ungültig, zeigt das Panel einen Fehler an. - «Image» — wählen Sie eines der zuvor geladenen Images aus der Liste. Ist das benötigte Image nicht vorhanden, lässt es sich laden, ohne das Formular zu verlassen — die Schaltfläche neben dem Feld öffnet denselben Dialog wie im Tab «Images».
- «Arbeitsverzeichnis» — der Ordner innerhalb des Containers, in dem Befehle standardmäßig ausgeführt werden. Beispielsweise
/app. - «Neustartrichtlinie» — Verhalten von Docker, wenn der Container stoppt.
- «Nach Beenden entfernen» — Container nach dem Stoppen automatisch entfernen.
- «Startbefehl» — was beim Start ausgeführt wird. Bleibt das Feld leer, wird der Befehl aus dem Image verwendet.
- «Entrypoint» — wird angegeben, wenn eine besondere Startlogik benötigt wird.
- «Name» — lateinische Buchstaben, Ziffern und die Zeichen
- Klicken Sie auf «Erstellen».
Der neue Container erscheint in der Liste im Tab «Behälter» mit seinem Zustand und seinen Startparametern.
Container verwalten
Ein Container kann in einem von vier Zuständen sein: erstellt, läuft, gestoppt oder pausiert. Sie können ihn direkt aus der Liste zwischen den Zuständen umschalten: in der Zeile stehen Schaltflächen zum Starten, Stoppen, Pausieren und Neustarten zur Verfügung. Die verfügbaren Schaltflächen hängen vom aktuellen Zustand ab — beispielsweise ist «Starten» für einen gestoppten Container verfügbar, «Fortsetzen» nur für einen pausierten.
Aus der Containerzeile lassen sich Container auch umbenennen oder löschen. Beim Löschen gehen die Daten im Container verloren; Volumes und das Image, aus dem er erstellt wurde, bleiben auf dem Server erhalten.
⚠️ Löschen eines laufenden Containers
Standardmäßig lassen sich nur gestoppte Container löschen. Soll ein laufender Container gelöscht werden, aktivieren Sie im Dialog «Zwangslöschung» — Docker stoppt und entfernt den Container in einem Schritt, ohne Zwischenklick.