Outline. Nutzerverwaltung
In diesem Artikel: Operationen an der VPN-Nutzerliste — wie die Liste aufgebaut ist, wie man den Verbindungslink erhält, einen Nutzer bearbeitet, vorübergehend deaktiviert oder löscht. Das Minimalszenario «Modul installieren und das erste Gerät verbinden» ist in Outline. Schnellstart beschrieben; hier gehen wir ins Detail.
Anders als Amnezia und Xray hat Outline im BeAdmin-Panel keine Lizenzgrenze für Nutzer — legen Sie so viele an, wie Sie brauchen, ohne Aufpreis pro Slot. Jedes Konto erhält einen eigenen Zugangsschlüssel im Format ss://….
Nutzerliste
Die Liste öffnet sich standardmäßig auf der Outline-Modulseite und zeigt alle angelegten Nutzer mit ihrem aktuellen Status. Einen neuen Nutzer legen Sie mit der Schaltfläche «Nutzer anlegen» über der Liste an.
Jeder Nutzer ist eine eigene Zeile, die per Klick ausklappt. Eingeklappt hält sie den Namen, die E-Mail-Adresse (sofern angegeben) und den Schalter «Aktiviert» für die vorübergehende Deaktivierung bereit. Die Aktionen am Nutzer werden sichtbar, wenn die Zeile ausgeklappt ist: klicken Sie sie an, um sie aufzuklappen.

Wenn noch keine Nutzer vorhanden sind
Direkt nach der Installation ist die Liste leer: das Panel zeigt die Karte «Hier ist noch nichts» mit der Aufforderung, den ersten Nutzer anzulegen, und der Schaltfläche «Nutzer anlegen». Nach dem Anlegen des ersten Nutzers verschwindet die Karte, und an ihrer Stelle erscheint die normale Liste.
Ausgeklappte Nutzerzeile
Die ausgeklappte Zeile ist der Ort, an dem der Nutzer den Zugangsschlüssel für sein Gerät erhält und an dem die Aktionen am Nutzer liegen.

QR-Code und Zugangsschlüssel
Direkt unter dem Avatar zeigt die Zeile einen QR-Code — er enthält den Schlüssel im Format ss://… (eine standardisierte Shadowsocks-SIP002-URI, die der offizielle Outline-Client und beliebige Shadowsocks-kompatible Apps verstehen). Zeigen Sie diesen QR-Code dem Nutzer am Bildschirm zum Scannen mit der Gerätekamera — oder speichern Sie die Bilddatei mit der Schaltfläche «QR-Code» und schicken Sie sie auf einem geeigneten Weg. Die Schaltfläche «Link» kopiert dieselbe Zeichenkette ss://… in die Zwischenablage. Haben Sie das Panel auf dem Gerät geöffnet, von dem aus Sie sich verbinden werden — kopieren Sie den Link direkt: das Panel legt ihn in die Zwischenablage, und Sie können ihn ohne Kamera in den Client einfügen.
Eine .conf-Datei kommt bei Outline nicht zum Einsatz — Clients akzeptieren nur den Zugangsschlüssel ss://… oder einen QR-Code mit demselben Schlüssel.
Versand per E-Mail
Die Schaltfläche «Per E-Mail» schickt den Zugangsschlüssel an die Adresse aus dem Nutzerprofil. Verfügbar, wenn im Panel SMTP eingerichtet ist und beim Nutzer eine E-Mail-Adresse hinterlegt ist. Andernfalls ist die Schaltfläche deaktiviert — der Tooltip nennt den Grund: SMTP ist nicht eingerichtet oder die Adresse fehlt.
Bearbeiten und Löschen
Die Schaltfläche «Bearbeiten» öffnet den Dialog mit den Nutzereinstellungen (Details — im Abschnitt Nutzer bearbeiten). Die Schaltfläche «Löschen» startet das Löschen — Details im Abschnitt Nutzer löschen.
Kacheln mit E-Mail und Kommentar
Unter den Schaltflächen liegen Kacheln mit E-Mail und Kommentar des Nutzers, sofern ausgefüllt. Die Felder selbst werden im Dialog «Nutzer bearbeiten» geändert.
Wenn SMTP nicht eingerichtet ist
Bei deaktiviertem SMTP erscheint in der ausgeklappten Zeile der Hinweis «Der E-Mail-Versand ist auf dem Server nicht eingerichtet.» mit dem Link «Zu den Einstellungen» — er führt zu den Systemeinstellungen des Panels, wo das SMTP-Relay aktiviert wird. Bis das Relay eingerichtet ist, bleibt die Schaltfläche «Per E-Mail» deaktiviert; das Kopieren des Schlüssels und das Speichern des QR-Codes funktionieren unabhängig davon. Details zur Einrichtung des Relays — im Artikel SMTP-Relay für den E-Mail-Versand einrichten.
Nutzer anlegen
Das Minimalszenario ist in Outline. Schnellstart beschrieben: öffnen Sie den Dialog mit der Schaltfläche «Nutzer anlegen» im Kopf der Liste. Alle Felder des Dialogs sind optional — das Formular lässt sich vollständig leer absenden, und das Panel erzeugt selbst einen Nutzernamen und stellt sofort einen Zugangsschlüssel aus. Möchten Sie den Namen selbst festlegen — erlaubt sind 2 bis 32 Zeichen aus lateinischen Buchstaben, Ziffern und Bindestrich, und er muss unter den bestehenden Konten eindeutig sein. «E-Mail» wird nur für den Versand des Zugangsschlüssels per E-Mail benötigt; «Kommentar» ist eine freie Bezeichnung bis 64 Zeichen für die bequeme Orientierung in der Liste; «Sprache des Nutzers» ist die Sprache der E-Mail mit dem Link, standardmäßig «Englisch». Der Schalter «Aktiviert» in der Dialogfußzeile steuert den Status des Nutzers direkt nach dem Anlegen.
⚠️ Einschränkungen durch Provider
Die Verschlüsselung des Datenverkehrs macht ein VPN zu einem zuverlässigen Mittel zum Schutz der Verbindung. In einigen Ländern und Regionen setzen Internetanbieter jedoch technische Maßnahmen gegen VPN-Protokolle ein. Eine vollständige Verfügbarkeit des Dienstes kann deshalb nicht garantiert werden — unabhängig von der Art der Verbindung. Wenn ein Protokoll bei Ihnen nicht funktioniert, probieren Sie ein anderes VPN-Modul aus dem Panel. Funktioniert keines davon in Ihrem Netzwerk, wenden Sie sich an den Support — wir erstatten die Lizenzgebühr.
Nutzer bearbeiten
Klicken Sie in der ausgeklappten Zeile auf «Bearbeiten» — der Dialog «Nutzer bearbeiten» öffnet sich.
Im Dialog lassen sich ändern:
- «E-Mail» und «Kommentar» — werden nach denselben Regeln wie beim Anlegen bearbeitet. Um einen Wert zu leeren, lassen Sie das Feld leer und speichern: das Panel löscht ihn auf dem Server.
- «Sprache des Nutzers» — Sprache der E-Mail mit dem Zugangsschlüssel. Standard — «Englisch».
- «Aktiviert» — der Schalter in der Dialogfußzeile, mit dem sich das Konto vorübergehend deaktivieren lässt, ohne es zu löschen.
Der Nutzername ist in diesem Dialog schreibgeschützt — ein bestehender Nutzer kann nicht umbenannt werden. Die Schaltfläche «Speichern» ist nur aktiv, wenn sich am Formular etwas gegenüber dem aktuellen Stand geändert hat.

Nutzer aktivieren und deaktivieren
In der Nutzerzeile gibt es einen Schalter — ein Tipp aktiviert oder deaktiviert das Konto, ohne einen Dialog zu öffnen. Beim Deaktivieren wird der Schlüssel des Nutzers aus der Konfiguration des Outline-Servers entfernt, und neue Verbindungen unter diesem Schlüssel kommen automatisch nicht mehr zustande — ein Neustart des Dienstes ist dafür nicht nötig.
Beim erneuten Aktivieren wird der Schlüssel nicht neu ausgestellt: dieselbe Zeichenkette ss://…, die bereits in der Client-App gespeichert ist, funktioniert wieder — den Schlüssel auf dem Gerät erneut zu importieren ist nicht nötig. Konnte der Link allerdings in fremde Hände geraten, reicht das Deaktivieren nicht aus — der Nutzer muss gelöscht und neu angelegt werden, dann wird ein neuer Zugangsschlüssel ausgestellt.
ℹ️ Wozu deaktivieren statt löschen
Das Deaktivieren ist nützlich, wenn das Gerät des Nutzers vorübergehend nicht verfügbar ist oder Sie den Zugriff ohne Verlust der Einstellungen pausieren möchten: das Konto bleibt in der Liste, und nach erneutem Aktivieren funktioniert derselbe Schlüssel ohne erneuten Import weiter. Wenn Sie den Nutzer nicht zurückholen wollen oder der Schlüssel kompromittiert ist — wählen Sie das Löschen.
Nutzer löschen
Klicken Sie in der ausgeklappten Zeile auf «Löschen». Das Panel bittet im Dialog «Nutzer löschen» um Bestätigung, mit Angabe des Namens des zu löschenden Kontos und dem Hinweis, dass der Zugangsschlüssel widerrufen und aktive Verbindungen getrennt werden.
‼️ Das Löschen eines Nutzers ist unumkehrbar
Nach der Bestätigung wird das Konto gelöscht und der Zugangsschlüssel ist für immer verloren. Die in der Client-App hinzugefügte Zeichenkette ss://… funktioniert nicht mehr. Den Nutzer «wie er war» wiederherzustellen ist nicht möglich — selbst wenn Sie einen neuen mit demselben Namen anlegen, wird der Zugangsschlüssel ein anderer sein, und in der Client-App muss der Server neu hinzugefügt werden.
Was kommt als Nächstes
- Outline. Schnellstart — Installation des Moduls und erste Verbindung.
- Outline. Modulverwaltung — Dienst verwalten, Modul aktualisieren und entfernen.
- SMTP-Relay für den E-Mail-Versand einrichten — damit Sie Nutzern den Zugangsschlüssel per E-Mail zusenden können.