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WireGuard. Modulverwaltung

Dieser Artikel ist die Fortsetzung von WireGuard. Schnellstart. Wenn Sie das Modul noch nicht installiert und den ersten Nutzer noch nicht angelegt haben — beginnen Sie dort. Hier sind die Operationen am Modul selbst gebündelt: Dienst starten und stoppen, aktualisieren, neu installieren und entfernen. Die Nutzerverwaltung ist in einem separaten Artikel ausgelagert — WireGuard. Nutzerverwaltung.

Seitenkopf und Aktionsmenü

Im Seitenkopf stehen die Hauptaktionen des Moduls zur Verfügung — Starten, Stoppen und Neustarten des Dienstes. Der Dienststatus wird durch einen Indikator und einen Chip mit der WireGuard-Version angezeigt. Im Drei-Punkte-Menü daneben liegen die übrigen Aktionen: Protokolle öffnen, Aktualisierung starten, Modul neu installieren oder entfernen.

Seitenkopf des WireGuard-Moduls: Statusanzeige, Chip «WireGuard», Schaltflächen zum Starten, Stoppen und Neustarten sowie das AktionsmenüAusgeklapptes Aktionsmenü des WireGuard-Moduls mit den Einträgen «Protokolle», «WireGuard aktualisieren», «WireGuard neu installieren» und «WireGuard entfernen»

Dienst verwalten

  • «Starten» — bringt den WireGuard-Dienst aus dem gestoppten Zustand hoch.
  • «Stoppen» — schaltet den Dienst ab. Alle aktiven VPN-Verbindungen werden getrennt, neue lassen sich nicht aufbauen.
  • «Neu starten» — stoppt den Dienst und startet ihn sofort wieder. Offene Sitzungen werden zurückgesetzt.

Änderungen am Nutzerbestand übernimmt der Server im laufenden Betrieb, ohne Neustart des Dienstes: hinzugefügt, deaktiviert oder gelöscht — die neue Konfiguration wird sofort wirksam. Wenn sich in den Nutzereinstellungen jedoch «DNS-Server» oder «persistent keepalive» geändert haben, muss die .conf-Datei auf dem Gerät neu importiert werden — Details im Artikel WireGuard. Nutzerverwaltung.

⚠️ Das Stoppen des Dienstes trennt alle VPN-Verbindungen

Solange der Dienst ausgeschaltet ist, kann sich kein Nutzer verbinden. Planen Sie Stopps und Neustarts für ein Wartungsfenster oder kündigen Sie sie den Nutzern vorher an.

Während das Modul aktualisiert, neu installiert oder entfernt wird, sind die Dienststeuerungen und das Aktionsmenü vorübergehend nicht verfügbar.

Modulprotokoll

Wählen Sie im Aktionsmenü «Protokolle» — das Protokoll der Lebenszyklusoperationen des Moduls öffnet sich: Installation, Aktualisierung, Neuinstallation, Entfernen. Bei jedem Eintrag sind Status und die vollständige Ausgabe der Ausführung sichtbar. Nützlich, wenn eine Aktion mit einem Fehler endet und Sie die Ursache verstehen müssen.

Servereinstellungen

WireGuard hat keine eigene Seite für Servereinstellungen: die Serverparameter (privater Schlüssel der Schnittstelle, Tunneladressierung, Liste der Peers) wählt das BeAdmin-Panel bei der Installation selbst und hält sie unter der Haube. Der Server nimmt eingehende Verbindungen über UDP auf Port 51820 an — dem WireGuard-Standardport, der im Panel fest eingestellt ist und sich nicht ändern lässt. Ist dieser Port auf dem Host durch einen anderen Dienst belegt, geben Sie ihn vor der Installation des Moduls frei.

ℹ️ Wenn das VPN nach Port blockiert wird

Das WireGuard-Protokoll wird von DPI-Filtern unabhängig vom Port erkannt, daher hilft das Wechseln des UDP-Ports nicht gegen aktive Blockaden. In Netzen mit harter Zensur nutzen Sie Amnezia (AmneziaWG mit Verschleierung) oder Xray.

Modul aktualisieren

Wählen Sie im Aktionsmenü «WireGuard aktualisieren». Das Panel prüft, ob eine neuere WireGuard-Version im Repository vorliegt, installiert sie über die aktuelle und startet den Dienst neu. Die Nutzerliste und deren Schlüssel bleiben erhalten — die .conf-Dateien müssen auf den Geräten nicht neu importiert werden.

Eine Bestätigung gibt es für die Aktualisierung nicht — die Aktion läuft sofort. Während die Aktualisierung läuft, sind die Dienststeuerungen und die Menüpunkte nicht verfügbar; die aktuelle Modulversion ist am Chip «WireGuard» im Seitenkopf sichtbar. Ist bereits die aktuelle Version installiert, läuft die Aktualisierung nicht an — das Panel meldet das.

Modul neu installieren

Wählen Sie im Aktionsmenü «WireGuard neu installieren». Das Panel bittet um Bestätigung im Dialog «Neuinstallation von WireGuard bestätigen» — klicken Sie auf «Bestätigen». Dieselbe WireGuard-Version wird über die aktuelle ausgerollt, der Dienst startet neu. Die Nutzerliste, ihre Schlüssel und die erzeugten .conf-Dateien bleiben erhalten — die Einstellungen müssen auf den Geräten nicht neu importiert werden.

Setzen Sie die Neuinstallation ein, wenn das Modul instabil läuft und die Installation neu durchlaufen werden soll, ohne die Nutzer zu verlieren. Anders als beim Entfernen werden bei der Neuinstallation Nutzer und Schlüssel nicht gelöscht — bereits ausgestellte .conf-Konfigurationen funktionieren ohne erneutes Verbinden und Importieren weiter.

Die Verbindungsparameter ändert die Neuinstallation nicht — das Modul kommt auf demselben UDP-Port 51820 und mit denselben Schnittstellenschlüsseln hoch. WireGuard wird mit einem Klick ohne Parameterdialog installiert, daher gibt es vor der Neuinstallation nichts auszuwählen.

Wenn sich Clients nach der Neuinstallation nicht mehr verbinden — laden Sie in der ausgeklappten Nutzerzeile die .conf-Datei erneut herunter oder erzeugen Sie den QR-Code neu. Bleiben die Fehler bestehen, ist das letzte Mittel, das Modul vollständig zu entfernen und neu zu installieren.

Modul entfernen

Wählen Sie im Aktionsmenü «WireGuard entfernen». Das Panel bittet um Bestätigung im Dialog «Entfernen des WireGuard-Moduls bestätigen»: zusammen mit dem Modul werden alle Einstellungen der Nutzerverbindungen gelöscht; nach einer erneuten Installation startet das Modul von Grund auf neu.

Dialog zur Bestätigung des Entfernens des WireGuard-Moduls mit Warnhinweis und Schaltfläche «Bestätigen»

‼️ Das Entfernen des Moduls löscht alle VPN-Nutzer

Das Entfernen ist unumkehrbar: zusammen mit dem Modul verschwinden alle WireGuard-Nutzer, ihre Schlüssel und die erzeugten .conf-Konfigurationsdateien. Bereits importierte Client-Konfigurationen können sich nach dem Entfernen nicht mehr verbinden — die Serverseite des Tunnels ist mitsamt dem privaten Schlüssel weg. Nach einer erneuten Installation müssen Modul und Nutzer neu angelegt werden; es werden neue Schlüssel ausgestellt, und die Clients müssen die .conf-Dateien neu importieren.

Nach der Bestätigung startet das Panel das Entfernen. Nach Abschluss kehrt die Modulseite in den Ausgangszustand mit der Schaltfläche «Installieren» zurück.

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