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Xray. Schnellstart

Das Xray-Modul im BeAdmin-Panel betreibt auf dem Server ein eigenes VPN auf modernen Protokollen — VLESS, Reality und Trojan. Der Datenverkehr wird als gewöhnliche HTTPS‑Anfrage an eine reale Website getarnt — für den Provider und DPI‑Filter sieht das wie normales Web‑Surfen aus, nicht wie ein VPN. Nützlich dort, wo OpenVPN und WireGuard bereits erkannt und gesperrt werden.

In diesem Artikel: das Minimalszenario — Modul installieren, ersten Nutzer anlegen und ein Client‑Gerät damit verbinden.

ℹ️ Hinweis

Ein eigener VPN‑Server lohnt sich gegenüber kommerziellen Diensten: die Bandbreite wird nicht zwischen Hunderten Clients geteilt, und der Datenverkehr ist von gewöhnlichem HTTPS nicht zu unterscheiden — das senkt das Risiko, dass die Verbindung unter eine Massensperre fällt.

⚠️ Einschränkungen durch Provider

Die Verschlüsselung des Datenverkehrs macht ein VPN zu einem zuverlässigen Mittel zum Schutz der Verbindung. In einigen Ländern und Regionen setzen Internetanbieter jedoch technische Maßnahmen gegen VPN-Protokolle ein. Eine vollständige Verfügbarkeit des Dienstes kann deshalb nicht garantiert werden — unabhängig von der Art der Verbindung. Wenn ein Protokoll bei Ihnen nicht funktioniert, probieren Sie ein anderes VPN-Modul aus dem Panel. Funktioniert keines davon in Ihrem Netzwerk, wenden Sie sich an den Support — wir erstatten die Lizenzgebühr.

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Modul installieren

Im Seitenmenü öffnen Sie «VPN»«Xray» und klicken auf «Installieren». Es öffnet sich ein kleiner Dialog mit einem einzigen Feld — «Port», auf dem das Modul Verbindungen entgegennimmt; standardmäßig ist das 8443, belassen Sie ihn, wenn kein Grund für eine Änderung besteht. Klicken Sie auf «Starten» — die übrigen technischen Parameter (Tarn‑Adresse, Schlüssel) erzeugt das Panel selbst. Port und Maskierungs‑Domain lassen sich auch später ändern — siehe Xray. Modulverwaltung.

Nach Abschluss wechselt das Panel direkt auf die Seite «Nutzer» — das ist der Hauptbildschirm des Moduls. Die Installation dauert in der Regel einige Minuten; den Fortschritt verfolgen Sie über die Schaltfläche «Protokoll» auf der Installationskarte.

Nach der Installation

Im Seitenkopf stehen die Hauptaktionen des Moduls zur Verfügung — Starten, Stoppen und Neustarten. Im Drei‑Punkte‑Menü liegen die weiteren Aktionen: «Protokolle», Updatesuche und ‑installation, Neuinstallation sowie Entfernen des Moduls.

Um loszulegen, legen Sie den ersten Nutzer an.

Xray-Modulseite direkt nach der Installation: Dienststatus, Kacheln für Datenverkehr und Lizenz, leere Karte mit der Schaltfläche «Nutzer anlegen»

Ersten Nutzer anlegen

Ein Xray‑Nutzer ist ein eigenes Konto mit eigener Kennung und eigenem Verbindungslink. Wir empfehlen, je verbundenes Gerät einen eigenen Nutzer anzulegen: so lässt sich der Zugriff eines einzelnen Geräts entziehen, ohne die anderen anzufassen.

  1. Auf der Seite «Nutzer» klicken Sie auf «Nutzer anlegen».
  2. Füllen Sie die Felder aus:
    • «E‑Mail» — die eindeutige Kennung des Nutzers. Jede gültige Adresse passt — eine reale (dann kann der Verbindungslink an sie geschickt werden) oder eine dienstliche. Wichtig ist nur, dass jeder Nutzer seine eigene hat.
    • «Name» — eine freie Bezeichnung: etwa «iPhone von Anna» oder «Arbeitslaptop». Hilft bei der Orientierung in der Liste.
    • «Sprache des Nutzers» — Sprache der E‑Mail mit dem Verbindungslink. Standard — «Englisch».
  3. Die Auswahl «Modus» belassen Sie auf dem Wert «Single‑Hop» — das ist ein gewöhnlicher Nutzer mit direkter Verbindung, genau richtig für das einfache Szenario. Der zweite Wert, «Multi‑Hop», verbindet zwei BeAdmin‑Installationen zu einer Kette «Eingang → Ausgang» — das ist ein eigenes Szenario, siehe Xray. Multi‑Hop‑Modus.
  4. Standardmäßig wird der Nutzer aktiviert angelegt — schalten Sie den Schalter «Aktiviert» in der Dialogfußzeile ab, wenn der Nutzer deaktiviert angelegt werden soll.
  5. Klicken Sie auf «Anlegen».
Xray-Dialog zum Anlegen eines Nutzers mit der Auswahl «Modus» («Single-Hop») und den Feldern «E-Mail», «Name», «Sprache des Nutzers» und dem Schalter «Aktiviert»

Der Nutzer erscheint in der Liste. Der Server erzeugt für ihn die Verbindungszeichenfolge und einen QR‑Code — beide können sofort abgerufen werden. Geben Sie eine Adresse an, die bereits einem anderen Nutzer gehört, wird unter dem Feld ein Fehler hervorgehoben und das Formular lässt sich nicht speichern.

ℹ️ Limit im kostenlosen Tarif

Mit der kostenlosen Lizenz ist ein Xray‑Nutzer verfügbar — damit können Sie den Dienst ausprobieren und prüfen, ob er passt. Wenn Sie mehr brauchen, kaufen Sie zusätzliche Slots dazu. Details — in Xray. Nutzerverwaltung.

Client‑Gerät verbinden

Xray verwendet Links der Form vless://… — eine kompakte Zeichenfolge mit Verbindungsparametern. Jeder Xray‑kompatible Client nimmt sie per QR‑Code‑Scan oder Einfügen aus der Zwischenablage entgegen. Eine .conf‑Datei kommt nicht zum Einsatz.

Eine der folgenden Apps eignet sich:

  • v2rayNWindows. Import aus der Zwischenablage.
  • v2boxiOS, macOS. QR‑Scan oder Einfügen des Links.
  • HiddifyAndroid, iOS. QR‑Scan oder Link‑Import.
  • StreisandiOS. QR‑Scan direkt mit der Kamera.
  • NapsternetVAndroid.

Installieren Sie eine der Apps auf dem Gerät, dessen Datenverkehr über das VPN laufen soll.

  1. Klicken Sie in der Nutzerliste auf eine Zeile — eine Fläche mit QR‑Code und Aktionsschaltflächen klappt auf.
  2. In der ausgeklappten Zeile sind verfügbar:
    • QR‑Code — enthält dieselbe vless://…‑Zeichenfolge wie die Schaltfläche für den Link.
    • Schaltfläche «Link» — kopiert die vless://…‑Zeichenfolge in die Zwischenablage. Praktisch, wenn das Gerät, auf dem das VPN eingerichtet wird, dasselbe ist, von dem aus das Panel geöffnet ist: Sie fügen den Link ohne Kamera in den Client ein.
    • Schaltfläche «QR‑Code» — lädt den QR‑Code als Bild herunter. Nützlich, um ihn an jemand anderen weiterzugeben oder für später aufzubewahren.
    • Schaltfläche «Per E‑Mail» — schickt den Verbindungslink an die beim Anlegen des Nutzers angegebene Adresse (sofern im Panel SMTP eingerichtet ist).
  3. Importieren Sie die Konfiguration in die App:
    • Auf dem Smartphone: wählen Sie in der App den Import per QR‑Code und scannen Sie den QR direkt vom Bildschirm des Panels oder vom heruntergeladenen Bild ab.
    • Am Computer: kopieren Sie den Link mit der Schaltfläche «Link» und fügen Sie ihn im Client ein (in der Regel ein Menüpunkt «Import aus der Zwischenablage»). Hat der Client eine Kamera oder kann einen Screenshot öffnen, eignet sich auch der QR‑Code.
  4. Aktivieren Sie das VPN in der App. Unter iOS bestätigen Sie die Systemaufforderung zur Installation des VPN‑Profils.

Um zu prüfen, ob das VPN funktioniert, öffnen Sie im Browser eine beliebige Seite zur IP‑Adressprüfung, zum Beispiel myip.com. Bei korrekter Einrichtung wird das Land Ihres Servers angezeigt.

Ist im Panel SMTP eingerichtet, kann der Verbindungslink per E‑Mail an den Nutzer geschickt werden — praktisch, wenn das Gerät nicht zur Hand ist.

Klicken Sie in der ausgeklappten Nutzerzeile auf «Per E‑Mail». Der Link geht an die beim Anlegen des Nutzers angegebene Adresse.

ℹ️ Wenn SMTP nicht eingerichtet ist

Die Schaltfläche zum E‑Mail‑Versand bleibt deaktiviert, und in der ausgeklappten Zeile erscheint der Hinweis «E‑Mail‑Versand vom Server ist nicht eingerichtet» mit einem Link zu den Einstellungen. Details — im Artikel So richten Sie ein SMTP‑Relay für den E‑Mail‑Versand ein.

Was kommt als Nächstes

  • Xray. Nutzerverwaltung — Nutzer hinzufügen, bearbeiten, Verbindungslink per E‑Mail verschicken, Slots über das kostenlose Kontingent hinaus dazukaufen.
  • Xray. Modulverwaltung — Dienst starten und stoppen, Modul aktualisieren und entfernen.

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