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Hysteria. Client-Apps einrichten ​

Für diesen Artikel brauchen Sie einen fertigen hysteria2://…‑Link oder einen QR‑Code — das Panel erzeugt sie für jeden Hysteria‑Benutzer in der ausgeklappten Zeile der Liste, über die Schaltflächen „Link“ und „QR‑Code“. Haben Sie noch keinen Benutzer, beginnen Sie mit Hysteria. Schnellstart.

Hysteria arbeitet mit Apps, die das Protokoll Hysteria2 unterstützen. Der eingebaute VPN‑Client von iOS oder Android und die WireGuard‑App genügen nicht.

Welche App passt ​

PlattformApps
AndroidHiddify
iPhone und iPadHiddify, Streisand
WindowsHiddify, v2rayN
macOSHiddify, Streisand
LinuxHiddify

Hiddify (Android, iOS, Windows, macOS, Linux) ​

Hiddify gibt es auf allen Plattformen, und der Link wird überall auf dieselbe Weise hinzugefügt.

Hiddify installieren ​

  1. Kopieren Sie Ihren hysteria2://…‑Link mit der Schaltfläche „Link“ aus dem Panel. Verbinden Sie ein Smartphone, können Sie stattdessen den QR‑Code auf dem Panel‑Bildschirm stehen lassen.
  2. Wählen Sie auf dem Startbildschirm (Home) von Hiddify „+“.
  3. Wählen Sie „Add from clipboard“ — der Link wird automatisch hinzugefügt. Auf dem Smartphone können Sie stattdessen das Scannen eines QR‑Codes wählen und die Kamera auf den Code auf dem Panel‑Bildschirm richten.
  4. Tippen Sie auf die Verbindungsschaltfläche in der Bildschirmmitte.

Besonderheiten der Plattformen ​

  • Android. Das System zeigt eine Abfrage zum Einrichten einer VPN‑Verbindung an — bestätigen Sie sie.
  • iPhone, iPad und Mac. Das System fragt nach der Erlaubnis, eine VPN‑Konfiguration hinzuzufügen — erlauben Sie es und bestätigen Sie mit Face ID, Touch ID oder Ihrem Code.
  • Windows. Wenn Sie den TUN‑Modus einschalten, der den gesamten Datenverkehr in den Tunnel leitet, starten Sie die App über „Reboot as administrator“ neu — ohne Administratorrechte schaltet sich TUN nicht ein.

v2rayN (Windows) ​

Die wichtigste Windows‑App neben Hiddify ist v2rayN.

  1. Laden Sie von der Release‑Seite das Archiv für Windows herunter, entpacken Sie es und starten Sie v2rayN.exe. Eine Installation ist nicht nötig.
  2. Kopieren Sie Ihren hysteria2://…‑Link mit der Schaltfläche „Link“ aus dem Panel.
  3. Drücken Sie im Hauptfenster von v2rayN Strg+V — der Server wird aus der Zwischenablage hinzugefügt.
  4. Wählen Sie den hinzugefügten Server in der Liste aus und machen Sie ihn aktiv.
  5. Schalten Sie den System‑Proxy im Menü des v2rayN‑Symbols im Infobereich ein — ohne ihn gelangt der Datenverkehr des Systems nicht in den Tunnel, selbst wenn die App eine Verbindung anzeigt. Statt des System‑Proxys können Sie den TUN‑Modus einschalten, der aber Administratorrechte erfordert.

Streisand (iPhone, iPad und Mac) ​

Die wichtigste App für Apple‑Geräte neben Hiddify ist Streisand aus dem App Store. Auf dem Mac läuft sie nur auf Rechnern mit Apple‑Chip.

  1. Installieren Sie die App über den Link oben.
  2. Kopieren Sie in der ausgeklappten Benutzerzeile im Panel den hysteria2://…‑Link mit der Schaltfläche „Link“, oder lassen Sie den QR‑Code auf dem Bildschirm stehen — Sie brauchen ihn im nächsten Schritt.
  3. Tippen Sie in der App auf „+“.
  4. Haben Sie den Link kopiert, wird die Konfiguration automatisch übernommen. Für den QR‑Code wählen Sie „Scan QRCode“ und richten die Kamera auf den Code auf dem Bildschirm des Panels.
  5. Aktivieren Sie das VPN für das hinzugefügte Profil. Das System fragt nach der Erlaubnis, eine VPN‑Konfiguration hinzuzufügen — erlauben Sie es und bestätigen Sie mit Face ID, Touch ID oder Ihrem Code.

Happ (iPhone und Mac) ​

Happ aus dem App Store ist ein weiterer Client für Apple‑Geräte. Er verbindet sich über den Link, übernimmt daraus aber womöglich die Verschleierungsparameter nicht: Dann kommt die Verbindung ohne Verschleierung zustande, und die DPI des Providers kann sie sperren. Ist im Modul die „Verschleierung“ eingeschaltet und fließt über Happ kein Datenverkehr, nutzen Sie Hiddify oder Streisand. Bei ausgeschalteter Verschleierung wird der Link wie gewohnt hinzugefügt: Tippen Sie oben rechts auf dem Startbildschirm auf „+“ und wählen Sie das Hinzufügen aus der Zwischenablage.

Prüfen, ob das VPN funktioniert ​

Öffnen Sie myip.com im Browser. Bei korrekter Einrichtung zeigt die Seite das Land Ihres Servers an.

Wenn keine Verbindung zustande kommt ​

  • Prüfen Sie Benutzer und Link. Der Schalter in der Benutzerzeile muss eingeschaltet sein — bei einem deaktivierten Benutzer funktioniert der Link nicht. Die Markierung „Platz benötigt“ bedeutet, dass der Benutzer nicht in das Lizenzlimit passt — siehe Benutzerlimit. Links funktionieren nicht mehr nach einer Änderung von Port oder Verschleierung und nach einer erneuten Installation des Moduls von Grund auf: Kopieren Sie den Link aus der ausgeklappten Benutzerzeile erneut und fügen Sie ihn in der App hinzu.
  • Der Provider sperrt UDP oder QUIC. Kommt die Verbindung in einem Netz nicht zustande, in einem anderen aber schon — etwa im Mobilfunk statt im heimischen WLAN —, sperrt der Provider höchstwahrscheinlich QUIC und HTTP/3. Schalten Sie in den Moduleinstellungen den Schalter „Verschleierung“ ein — siehe Hysteria. Modulverwaltung — und geben Sie den Benutzern die Links neu weiter: Nach dem Einschalten funktionieren die alten nicht mehr. Hat die Verschleierung nicht geholfen, schalten Sie sie wieder aus — die früheren Links funktionieren dann wieder.
  • Happ und Verschleierung. Nutzen Sie auf dem iPhone oder Mac Happ und ist im Modul die Verschleierung eingeschaltet, übernimmt die App deren Parameter womöglich nicht aus dem Link — siehe Happ. Verwenden Sie dann Hiddify oder Streisand.
  • UDP ist komplett gesperrt. Kommt die Verbindung auch mit Verschleierung nicht zustande, während Xray oder Mimicry im selben Netz funktionieren, lässt das Netz UDP gar nicht durch. Hysteria hilft in einem solchen Netz nicht: Nutzen Sie Xray oder Mimicry — sie arbeiten über TCP, standardmäßig auf Port 443.
  • Der Port ist belegt. Ist Port 443 belegt und der Dienst startet nicht, installieren Sie das Modul auf Port 2053: Geben Sie ihn im Dialog der erweiterten Installation an, bei einem bereits installierten Modul in den Einstellungen in der Gruppe „Verbindung“. Geben Sie den Benutzern nach dem Portwechsel die Links neu weiter.
  • Der Port ist beim Hosting‑Anbieter geschlossen. Hat der Anbieter Ihres Servers eine eigene Netzwerk‑Firewall, öffnen Sie darin den UDP‑Port von Hysteria — seine Nummer steht in den Moduleinstellungen.

⚠️ Einschränkungen durch Provider

Die Verschlüsselung des Datenverkehrs macht ein VPN zu einem zuverlässigen Mittel zum Schutz der Verbindung. In einigen Ländern und Regionen setzen Internetanbieter jedoch technische Maßnahmen gegen VPN-Protokolle ein. Eine vollständige Verfügbarkeit des Dienstes kann deshalb nicht garantiert werden — unabhängig von der Art der Verbindung. Wenn ein Protokoll bei Ihnen nicht funktioniert, probieren Sie ein anderes VPN-Modul aus dem Panel. Funktioniert keines davon in Ihrem Netzwerk, wenden Sie sich an den Support — wir erstatten die Lizenzgebühr.

Wie geht es weiter ​

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